Aphorismen-Notizen | F. Christoph Schiermeyer

 

"Aphorismen-Notizen"

 

Unnummerierte "aktuelle" Aphorismen, nicht selten bedroht  von Feilerei  und/ oder Streichung

 

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- Von Ansichtssachen reicht mir ein Foto.

 

- Genug der Worte! Lasst Tattoos sprechen!

 

- Die weibliche Seite ist meine bessere Hälfte.

 

- Ehe... sie sich versahen, waren sie verheiratet.

 

- Der tägliche Blick in die Welt wirkt aphorisierend.

 

- Die meisten Jasager zieht an, wer zu allem Nein sagt.

 

- Man muss nicht lange klopfen, bis etwas hohl klingt.

 

- Mit zunehmendem Alter wird einem manches unklar.

 

- Das Bohren dicker Bretter beginnt mit dem vorm Kopf.

 

- Die Wahrheit ist ein hohes Gut. Du musst zu ihr hinauf!

 

- Die Architektur kennt Verbrechen, die man begehen kann.

 

- Die Selbstkritik sollte nicht immer nur an sich selbst denken.

 

- Der Unzufriedene ist auf einem guten Weg. Zum Unglücklichsein.

 

- Gartenzäune offenbaren, wie schnell jedermann an seine Grenzen stößt.

 

- Ab und zu nach den Rechten zu sehen, endet immer gleich enttäuschend.

 

- Seltener als Entdeckungen sind nur Fehler, die noch nie jemand gemacht hat.

 

- Von den 14 Nothelfern erreicht man immer den, der gerade nicht zuständig ist.

 

- Manchmal trifft man eine Entscheidung, der man lieber nicht mehr begegnet wäre.

 

- Die Anständigen sind eine Minderheit, weil sie immer und überall anstehen müssen.

 

- Netter Versuch, wenn ein Exhibitionist behauptet, er sei nur ausgezogen, um die Welt zu retten.

 

- Seit wir das Fremdschämen entdeckt haben, brauchen wir uns nicht mehr für uns selber zu schämen.

 

- Zur Grundausstattung erfolgreicher Politiker gehört ein Satz weißer Westen, die sich gewaschen haben.

 

- Wer den Wert irdischer Reichtümer gering schätzt, ist mit den zweifelhaften himmlischen kaum zu locken.

 

- Entdeckte man auf dem Mars Schmeißfliegen, wäre die Begeisterung größer als die über die Restfauna auf Erden.

 

- Ein freundlich gereichtes Taschentuch hilft jemandem mit Schweiß auf der Stirn. Aber keinem mit Schaum vor dem Mund.

 

- Stimmt es nicht nachdenklich, wenn Gott drei Personen braucht, um mit einem Christen fertig zu werden?

 

- In einer explosiven Situation findet sich immer jemand, der meint, dazwischenfunken zu müssen.

 

- Nicht einmal, wenn alle Zeichen auf Sturm stehen, werden die Fähnchen aus dem Wind geholt.

 

- Beichtvater ist der einzige Beruf, bei dem von Anfang bis Ende alles vergeblich ist.



- Einem Fehler, den man oft genug hört, ist man sich bald nicht mehr bewusst.

 

- Meine Erinnerungen täuschen mich nicht. Manche verwechseln mich nur!

 

- Am leichtesten findet man sich darin wieder, worin man sich verloren hat.

 

- Man muss keiner Kirche angehören, um ausreichend sündigen zu können.

 

- Politik ist ein schmutziges Geschäft. Wenn Saubermänner am Werk sind.

 

- Letztes Wort nach einem langen Leben auf der Rennbahn: "Bestzeit!"

 

- Noch zähle ich mich zu den alten Leuten. Und nicht zu den älteren.

 

- Alt ist, wessen Vergangenheit sich nicht entfernt, sondern nähert.

 

- Wird der Gürtel enger geschnallt, hängt der Bauch darüber.

 

- Oben angekommen, schauen Aufsteiger auf andere herab.

 

- Seit Jahrhunderten treibt die Kirche mit Gott Messbrauch.

 

- Wäre Zeit Geld, müsste meine Rente deutlich höher sein.

 

- Die Außerirdischen sind genauso wie wir. Außer irdisch.

 

- Warte auf die Musik, bevor du dich im Kreise drehst.

 

- Wer aus der Zeit fällt, landet nicht in der guten alten.

 

- Es sind die Zustände, die für Aufstände sorgen.

 

- Rechtsaußen hat jede Menge Gevolksleute.

 

- Fasten bedeutet nicht, alles satt zu haben.

 

- Wo es an Geist fehlt, regieren die Geister.

 

- Im Sommer erfreuen die Schattenseiten.

 

- Das Hintersinnige muss vordergründig erscheinen.

 

- Beim Schicksal entscheidet das Los.

 

- Ein schweres Los muss keine Niete sein.

 

- Lottonormalverbraucher.

 

- Unsere Gegenalleswart.

 

© Alle Rechte bei F. Christoph Schiermeyer, Eitorf/ Sieg

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