
"Aphorismen-Notizen"
Unnummerierte "aktuelle" Aphorismen, nicht selten bedroht von Feilerei und/ oder Streichung
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- Kalendersprüche gelten nur einen Tag.
- Nicht nur freundlich sein, auch freundlich tun!
- Am hartnäckigsten bestätigt fühlen sich die Enttäuschten.
- Glauben ist die Fähigkeit, zu glauben, was man nicht glaubt.
- Wird der Bock zum Gärtner gemacht, ist Bockmist garantiert.
- Wenn man nur bis drei zählen kann, sind aller guten Dinge drei.
- "Hinter der nächsten Ecke geht's rund", ist sich die Jugend sicher.
- Wollte Gott, dass wir ihn anbeten, stünde er mittags auf dem Marktplatz.
- Bei Unglücksfällen setzt der Repräsentant eine traurige Miene auf die Maske.
- Gott für Atheisten. Gott ist so groß, dass seine Entscheidung, nicht zu sein, letzte Zweifler überzeugen sollte.
- "Ein unglücklicher Untertan hat's leicht!", sagte der König. "Ich dagegen muss zum Unglück eines ganzen Volkes werden!"
- Weniges macht mich trauriger als die Vorstellung, dass der Freund aus Kindertagen seine Sammelbilder von damaligen Fußballhelden gegen meine alten Heiligenbildchen tauschen möchte.
- Ein Aphorismus, den man nicht sofort aufschreibt, läuft zu einem anderen.
- Am sechsten Schöpfungstag hätte Gott vielleicht besser blau gemacht.
- Wer Unbelehrbare zur Vernunft mahnt, ist nicht bei Verstand.
- Die Freuden des Altseins sind noch nicht richtig erforscht.
- Der Mensch ist nur Lebensabschnittspartner der Erde.
- Ewiges Leben klingt verdächtig nach ewigem Warten.
- Im Winter fällt das Glauben leichter.
- Gott kann machen, was wir wollen.
- Weg ist das Ziel!