
"Aphorismen-Notizen"
Unnummerierte "aktuelle" Aphorismen, nicht selten bedroht von Feilerei und/ oder Streichung
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- Von Ansichtssachen reicht mir ein Foto.
- Genug der Worte! Lasst Tattoos sprechen!
- Die weibliche Seite ist meine bessere Hälfte.
- Ehe... sie sich versahen, waren sie verheiratet.
- Der tägliche Blick in die Welt wirkt aphorisierend.
- Die meisten Jasager zieht an, wer zu allem Nein sagt.
- Man muss nicht lange klopfen, bis etwas hohl klingt.
- Mit zunehmendem Alter wird einem manches unklar.
- Das Bohren dicker Bretter beginnt mit dem vorm Kopf.
- Die Wahrheit ist ein hohes Gut. Du musst zu ihr hinauf!
- Die Architektur kennt Verbrechen, die man begehen kann.
- Die Selbstkritik sollte nicht immer nur an sich selbst denken.
- Der Unzufriedene ist auf einem guten Weg. Zum Unglücklichsein.
- Gartenzäune offenbaren, wie schnell jedermann an seine Grenzen stößt.
- Ab und zu nach den Rechten zu sehen, endet immer gleich enttäuschend.
- Seltener als Entdeckungen sind nur Fehler, die noch nie jemand gemacht hat.
- Von den 14 Nothelfern erreicht man immer den, der gerade nicht zuständig ist.
- Manchmal trifft man eine Entscheidung, der man lieber nicht mehr begegnet wäre.
- Die Anständigen sind eine Minderheit, weil sie immer und überall anstehen müssen.
- Netter Versuch, wenn ein Exhibitionist behauptet, er sei nur ausgezogen, um die Welt zu retten.
- Seit wir das Fremdschämen entdeckt haben, brauchen wir uns nicht mehr für uns selber zu schämen.
- Zur Grundausstattung erfolgreicher Politiker gehört ein Satz weißer Westen, die sich gewaschen haben.
- Wer den Wert irdischer Reichtümer gering schätzt, ist mit den zweifelhaften himmlischen kaum zu locken.
- Entdeckte man auf dem Mars Schmeißfliegen, wäre die Begeisterung größer als die über die Restfauna auf Erden.
- Ein freundlich gereichtes Taschentuch hilft jemandem mit Schweiß auf der Stirn. Aber keinem mit Schaum vor dem Mund.
- Stimmt es nicht nachdenklich, wenn Gott drei Personen braucht, um mit einem Christen fertig zu werden?
- In einer explosiven Situation findet sich immer jemand, der meint, dazwischenfunken zu müssen.
- Nicht einmal, wenn alle Zeichen auf Sturm stehen, werden die Fähnchen aus dem Wind geholt.
- Beichtvater ist der einzige Beruf, bei dem von Anfang bis Ende alles vergeblich ist.
- Einem Fehler, den man oft genug hört, ist man sich bald nicht mehr bewusst.
- Meine Erinnerungen täuschen mich nicht. Manche verwechseln mich nur!
- Am leichtesten findet man sich darin wieder, worin man sich verloren hat.
- Man muss keiner Kirche angehören, um ausreichend sündigen zu können.
- Politik ist ein schmutziges Geschäft. Wenn Saubermänner am Werk sind.
- Letztes Wort nach einem langen Leben auf der Rennbahn: "Bestzeit!"
- Noch zähle ich mich zu den alten Leuten. Und nicht zu den älteren.
- Alt ist, wessen Vergangenheit sich nicht entfernt, sondern nähert.
- Wird der Gürtel enger geschnallt, hängt der Bauch darüber.
- Oben angekommen, schauen Aufsteiger auf andere herab.
- Seit Jahrhunderten treibt die Kirche mit Gott Messbrauch.
- Wäre Zeit Geld, müsste meine Rente deutlich höher sein.
- Die Außerirdischen sind genauso wie wir. Außer irdisch.
- Warte auf die Musik, bevor du dich im Kreise drehst.
- Wer aus der Zeit fällt, landet nicht in der guten alten.
- Es sind die Zustände, die für Aufstände sorgen.
- Rechtsaußen hat jede Menge Gevolksleute.
- Fasten bedeutet nicht, alles satt zu haben.
- Wo es an Geist fehlt, regieren die Geister.
- Im Sommer erfreuen die Schattenseiten.
- Das Hintersinnige muss vordergründig erscheinen.
- Beim Schicksal entscheidet das Los.
- Ein schweres Los muss keine Niete sein.
- Lottonormalverbraucher.
- Unsere Gegenalleswart.